Mein Weg zu mir selbst

Kennst du das? Es gibt Situationen und Phasen im Leben, da funktioniert auf einmal vieles nicht mehr. Alles, was früher einfach so gelaufen ist, trägt nicht mehr und zerbröckelt förmlich. Nichts scheint mehr sicher oder einfach zu sein und man versteht sich und die Welt nicht mehr. Es heißt, jeder Mensch erlebe solche Phasen 3 – 4 Mal in seinem Leben. Auch ich habe diese Phasen erlebt und es hat mich manchmal ganz schön durchgerüttelt.

Geprägt von einer Kindheit mit Fluchterfahrungen und häufig wechselnden Wohnorten habe ich mir schon früh die Frage gestellt: Was ist es, was dir Sicherheit gibt und dich trägt durch all die Phasen von Angst, Trauer, Verlust, Krankheit und Einsamkeit ?
Oft habe ich den Schmerz einfach nur ausgehalten – beim frühen Tod meiner Mutter, meines Kindes und meiner Schwester. Erst viel später konnte ich die Trauer zulassen.

 

Zeit heilt keine Wunden

Mit 17 Jahren verliess ich ein Jahr vor dem Abitur mein Elternhaus und ging alleine nach Berlin, wo ich meine Ausbildung zur Intensiv-Krankenschwester machte und 10 Jahre in verschiedenen Krankenhäusern arbeitete. Ich wollte raus aus der Enge und Strenge meiner Kindheit, wollte frei sein. Doch wir können nicht frei sein, solange wir innerlich noch all die ungelösten Erfahrungen unserer Kindheit mit uns schleppen – und ich schleppte einen schweren Rucksack mit nach Berlin.
Und alles kam herausgekrochen – immer wieder erlebte ich Sinnkrisen, Depressionen und manchmal hatte ich einfach keine Lust mehr, weiterzuleben. Ich probierte vieles aus, machte eine 3-jährige Psychoanalyse und reiste in der ganzen Welt herum – immer auf der Suche nach mir und gleichzeitig auf der Flucht vor mir selbst.

 

Wir sind geboren um zu wachsen

Wir müssen wachsen. Wachstum entspricht unserer Natur. Und gerade in den schwierigen Phasen unseres Lebens wachsen wir am meisten. Immer dann habe ich Menschen gefunden, durch die ich Impulse und Erkenntnisse bekam, durch die ich mich weiterentwickelt habe.
Mit 48 Jahren, nachdem ich mit meinem Mann 2 Geschäfte aufgebaut hatte und unser Sohn erwachsen war holten mich die Schatten meiner Kindheit erneut ein. Ausgelöst durch eine familiäre Situation zog es mir förmlich den Boden unter den Füssen weg und ich fiel in ein tiefes Loch. So vieles hatte ich in all den Jahren vorher ausprobiert um mein Leben „in den Griff’ zu kriegen“, war längst auf einem spirituellen Weg und trotzdem hatte mich das nicht davor bewahrt, abzustürzen.

 

Alles was Du suchst, ist in Dir

Die tiefe Bedeutung dieses Satzes wurde mir klar, als ich aufhörte, mein Heil im Aussen zu suchen. Als ich aufhörte, mich selbst verbessern zu wollen. Als ich aufhörte, vor mir selbst zu flüchten. Als nichts mehr half und ich begann, mich mutig und ehrlich mir selbst und meiner Vergangenheit zu stellen. Die Begegnung mit dem Transformationsweg n. Robert Betz war ein entscheidender Wendepunkt in dieser Zeit. Ich merkte zum ersten mal ganz deutlich, wie schwer ich es mir bisher mit meinem Leben gemacht hatte. Und ich lernte, wie wichtig es ist, seine Gefühle wirklich tief zu fühlen und anzunehmen. Das war der Beginn einer entschiedenen Veränderung in meinem Leben.
Ich habe Robert Betz viele Jahre als therapeutische Assistentin begleitet und weitere wertvolle Ausbildungen und Seminare besucht. Heute ist mir sehr bewusst, dass ich selbst die Schöpferin meines Lebens bin und deshalb auch die Möglichkeit habe, Dinge zu verändern. Und dass ich mir all das, was ich dazu brauche, nicht erst erarbeiten muss, sondern dass ich es schon immer in mir trage.

„DU BIST FÜR WACHSTUM GESCHAFFEN UND ALLES UM DICH HERUM WURDE GESCHAFFEN, UM DICH DARIN ZU FÖRDERN. DER WEG IST FREI. ALSO WACHSE – ÜBER ALLE GRENZEN HINAUS!“

Ausbildungen und Qualifikationen:

  • Transformationstherapeutin® und Coach nach Robert Betz
  • Meditations- und Achtsamkeitslehrerin
  • Ausbildung in medialer und hellsichtiger Wahrnehmung
  • 2 Jahre Ausbildung in Schamanisch-energetischem Heilen
  • Zertifizierte Kräuter-u. Naturführerin
  • Staatl. anerkannte Chorleiterin
  • Exam. Krankenschwester/ Intensivmedizin

Was mich glücklich macht:

  • Meinen Garten und meine Blumen hegen und pflegen
  • Schreiben über die Dinge, die mich bewegen
  • Am Meer rumliegen und schwimmen
  • Innige Momente mit meinem Partner
  • Leckeres veganes Essen – selbstgekocht
  • Die Zeit stillstehen lassen und nichts tun
  • Andere Menschen im Herzen zu berühren