1. Rauhnacht-Inspiration
Deine irdischen Wurzeln

Herzlich willkommen zum heutigen Beginn der Rauhnacht-Inspirationen.
Vielleicht hast du am 18.12.2020 bereits meine vorbereiteten Hinweise erhalten.
Doch auch wenn nicht – lass diese Tage einfach auf dich wirken und schaue, was dir guttut und was du brauchst. Ich freue mich, dich durch diese ganz besondere Zeit begleiten zu dürfen.

Die heutige Rauhnacht-Zeit am 25. 12. 2020 begann um 0.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr.
Dieser Tag steht für den Monat Januar des kommenden Jahres.

Wenn du möchtest, führe ab heute ein Rauhnacht-Tagebuch, in das du deine Gedanken, Träume, Vorkommnisse und Begegnungen mit Menschen, Natur und dir selbst hineinschreibst.
Es ist sehr spannend und aufschlussreich, im nächsten Jahr nachzulesen, in welcher Beziehung jeder Tag der Rauhnächte mit einem der Monate im nächsten Jahr steht und zu schauen, wie sich die Dinge entwickelt haben. 
Und jeder der Monate gibt dir nochmal Zeit und Gelegenheit, das, was noch unerlöst ist und was du evtl. als Geschehniss in deinem Tagebuch notiert hast, erneut in den Fokus deiner Aufmerksamkeit zu stellen.

Passend zum jeweiligen Tages-Thema gebe ich dir Empfehlungen, wie du die Rauhnächte mit Räucherwerk begleiten kannst. Das Räuchern in dieser Zeit ist eine jahrhundertealte Tradition und hilft dir, Altes aufzulösen und zu beenden und neue Energien zu empfangen und zu verstärken. Wenn du für meinen Newsletter angemeldet bist, hast du die Infos, was du dafür benötigst, bereits am 18.12.2020 erhalten, sodass du noch genug Zeit hattest, dir die Zutaten zu besorgen. Wenn dir eine Pflanze fehlt, nimm einfach etwas mehr von einer anderen. Und auch wenn du gar nicht räucherst – das wichtigste ist deine innere Ausrichtung auf das jeweilige Thema, die von den Pflanzen nur unterstützt wird.

 

Deine irdischen Wurzeln

Der heutige Tag steht für den Monat Januar und gleichzeitig für deine Basis, für deine irdischen Wurzeln.

Dieser Tag ist dieses Jahr vielleicht nicht für alle ein Tag mit der Familie oder nur mit der engeren Familie. Egal ob du alleine bist oder mit Freunden oder Familie – er ist eine gute Gelegenheit, zu spüren, wie stark du hier verwurzelt bist und ob diese Bindungen eher positive oder negative Gefühle in dir auslösen. Wie friedlich oder unfriedlich sind deine Beziehungen zu deinen Familienmitgliedern, zu deiner Herkunftsfamilie? Wo gibt es hier vielleicht Groll, Neid, Abhängigkeiten, Unverständnis, Verurteilungen, Ausgrenzungen oder alte Geschichten, die nie angeschaut wurden? Gerade in diesem besonderen Jahr kommt auch in Familien vieles Zutage, was bisher „unter den Teppich“ gekehrt wurde.

Ganz gleich, was du bei deiner ehrlichen Überprüfung feststellst – lass es vorerst einfach so stehen. Heute kannst du dich auf deine ganz eigene Basis besinnen, auf ein Fundament, das dich trägt, das dir Halt gibt. Was ist das für dich ganz persönlich? Ist es die Familie, sind es Freunde, deine Beziehung, dein Beruf, dein Glauben oder die Natur? In unserer westlichen Welt haben wir es oft verlernt oder vergessen, unsere Wurzeln zu achten und dadurch die Verbindung zu ihnen verloren. Wir fühlen uns abgetrennt und das macht uns haltlos und unsicher und wir fühlen uns deshalb oft wie auf schwankendem Boden.

Ich schlage dir vor, heute ein kleines Ritual durchzuführen.

Ein Ritual für deine Ahnenfamilie und für alle, die dir vorausgegangen sind und deren Erbe du in dir trägst. Ganz egal, wie du heute zu ihnen stehst oder über sie denkst. Egal, ob du in Frieden oder Unfrieden bist. Es sind dennoch deine Wurzeln und es ist gut, sie zu achten.

Nimm dir dafür Zeit und zünde eine Kerze an in deinem Raum. Noch kraftvoller ist dieses Ritual in Mutter Natur, die unser aller irdische Basis ist. Wenn du magst, stelle Fotos deiner Eltern, Großeltern, Urgroßeltern auf. Nimm eine Räucherschale, entzünde die Kohle und lege Salbei, Rosmarin, Lorbeer und Weihrauch auf. Schließe die Augen und spüre einfach, was sich in dir bewegt, wo deine innere Reise hingeht. Nimm alles akzeptierend an, was sich in dir zeigt.
Verweile in deiner Meditation solange es sich richtig anfühlt.
Wenn du magst, schreibe deine Erfahrungen anschließend in dein Buch.

Salbei steht für Neubeginn und entfernt stressbedingt Energien.
Rosmarin deckt alte Wunden auf und hilft, sie zu heilen.
Lorbeer schenkt inneren Frieden und hilft, zu verzeihen.
Weihrauch macht es hell in dir und läßt dich ruhig werden.

 

Rituale wirken beruhigend, erdend und dadurch heilend.

Du kannst mit diesem Ritual auch deine Dankbarkeit und Wertschätzung einer bestimmten Person deiner Ahnen gegenüber ausdrücken. Oder du kannst einen bestimmten Menschen um Vergebung bitten oder ihm selbst Vergeben.

Ich führe dieses Ritual  öfter für meine geliebte Oma Marie durch, die ich mehr liebte wie meine Mutter und die mir ein großer Halt und der Engel meiner Kindheit war. Sie hat immer an mich geglaubt und mich so geliebt, wie ich war, in all meinen Besonderheiten – und das ist das wertvollste,  was dir ein Mensch schenken kann. Ich trage Wesenszüge, die ihr gleichen, die ich an ihr geschätzt habe und deshalb auch an mir schätze. Ich werde sie heute achten und ehren und auch dem Geist aller meiner leiblichen Ahnen danken für ihr Vorausgehen. Dafür, dass sie mir den Weg bereitet haben und ich durch sie hier auf dieser Erde sein darf.

In den meisten Biografien gibt es einen Menschen, der besonders für dich war. Lass ihn dir heute nahe sein und erweise ihm mit diesem Ritual in besonderer Weise Ehre und Dankbarkeit.

Dieses Ritual ist sehr kraftvoll und kann viele Empfindungen in dir auslösen. Empfindungen, die schon lange in dir sind und die sich heute zeigen dürfen. Nimm sie dankbar an und lasse sie geschehen. Du musst nichts besonderes damit machen – deine Seele weiß, wie es geht. Vertraue darauf, das alles so geschieht, wie es für dich und deine Ahnen zum Besten ist.

Ich wünsche dir heute einen Tag mit guter Anbindung an das, was dich trägt.

Von Herzen – Eva

 

Eine kraftvolle Musik für eine Ahnenmeditation ist das Stück „Hine e Hine“ von Hayley Westernra, die ich auch in meinen Seminaren verwende. Musik öffnet in ganz besonderer Weise das Herz – lass dich davon berühren.

 

Wenn du möchtest, teile gerne deine Erfahrungen mit der heutigen Rauhnacht  in den Kommentaren hier oder bei Facebook. Ich freue mich, sie zu lesen.

2 Kommentare zu: “1. Rauhnacht-Inspiration
Deine irdischen Wurzeln”

  1. Petra

    Hallo liebe Eva ,
    vielen lieben Dank das ich „ 12 Rauhnächte „ mit dir erleben darf……😊
    Ich freue mich sehr und bin schon ganz gespannt …

    Heute , bei der ersten Rauhnacht …..bei der Meditation habe ich viel erlebt …..
    Habe Menschen getroffen , die ich schon lange vergessen hatte ….aus der Verwandtschaft und aus meinem früheren Freundeskreis ….es waren soo schöne Erinnerungen….!
    Auch meinem Vater , den ich nie kennen lernen konnte …..( er ist verstorben,als ich 3jahre alt war ) ……war ich sehr nahe und hab mich mit ihm sehr wohl gefühlt……..
    Meinen ganz besonderen Dank aber , an meinem Opa und meiner Oma…..ich bin bei den beiden lieben und herzlichen Menschen aufgewachsen….bis zu meinem 12 Lebensjahr…..bis mein Opa verstarb und meine Oma ein paar Jahre später……..ich war Opas ganzer Stolz …..und ich bin stolz auf so zwei wunderbare Großeltern…….die immer in meinem Herzen weiter leben ….

    Danke liebe Eva
    von Herz zu Herz ❤️

    • Eva Adelberger

      Danke für dein Teilhaben-Lassen, liebe Petra. Wie wunderbar, dass du von deinen Großeltern so viel Liebe erfahren hast. Das ist ein großer Schatz fürs Leben.

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