1. Rauhnacht-Inspiration –
Deine irdischen Wurzeln

Herzlich willkommen zum heutigen Beginn der Rauhnacht-Inspirationen. Wenn du Newsletter-Abonnent/In bist, hast du bereits meine vorbereitenden Hinweise bekommen. Lass diese Tage einfach auf dich wirken und schaue, was dir guttut und was du brauchst. Ich freue mich, dich durch diese ganz besondere Zeit begleiten zu dürfen.

Die heutige Rauhnacht-Zeit am 25. 12. 2018 begann um 0.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr.
Dieser Tag steht für den Monat Januar des kommenden Jahres.

Wenn du möchtest, führe ab heute ein Rauhnacht-Tagebuch, in das du deine Gedanken, Träume, Vorkommnisse und Begegnungen mit Menschen, Natur und dir selbst hineinschreibst.
Es ist sehr spannend und aufschlussreich, im nächsten Jahr nachzulesen, in welcher Beziehung jeder Tag der Rauhnächte mit einem der Monate im nächsten Jahr steht und zu schauen, wie sich die Dinge entwickelt haben. 
Und jeder der Monate gibt dir nochmal Zeit und Gelegenheit, das, was noch unerlöst ist und was du evtl. als Geschehniss in deinem Tagebuch notiert hast, erneut in den Fokus deiner Aufmerksamkeit zu stellen.

Passend zum jeweiligen Tages-Thema gebe ich dir Empfehlungen, wie du die Rauhnächte mit Räucherwerk begleiten kannst. Das Räuchern in dieser Zeit ist eine jahrhundertealte Tradition und hilft dir, Altes aufzulösen und zu beenden und neue Energien zu empfangen und zu verstärken. Wenn du für meinen Newsletter angemeldet bist, hast du die Infos, was du dafür benötigst, bereits erhalten. Wenn dir eine Pflanze fehlt, nimm einfach etwas mehr von einer anderen. Und auch wenn du gar nicht räucherst – das wichtigste ist deine innere Ausrichtung auf das jeweilige Thema, die von den Pflanzen nur unterstützt wird.

 

Deine irdischen Wurzeln

Der heutige Tag steht für den Monat Januar und gleichzeitig für deine Basis, für deine irdischen Wurzeln.

Dieser Tag ist sicher bei den meisten von uns ein Tag mit der Familie. Diese Begegnungen schenken dir eine gute Gelegenheit, zu spüren, wie stark du hier verwurzelt bist und ob diese Bindungen  eher positive oder negative Gefühle in dir auslösen. Wie friedlich oder unfriedlich sind deine Beziehungen zu deinen Familienmitgliedern, zu deiner Herkunftsfamilie? Wo gibt es hier vielleicht Groll, Neid, Abhängigkeiten, Unverständnis, Verurteilungen, Ausgrenzungen oder alte Geschichten, die nie angeschaut wurden? Kannst du deine Familienwurzeln annehmen, anerkennen und vielleicht sogar schon segnen, lieben und ehren?

Ganz gleich, was du bei deiner ehrlichen Überprüfung feststellst – lass es vorerst einfach so stehen. Heute kannst du dich auf deine ganz eigene Basis besinnen, auf ein Fundament, das dich trägt, das dir Halt gibt. Was ist das für dich ganz persönlich? Ist es die Familie, sind es Freunde, deine Beziehung, dein Beruf, dein Glauben oder die Natur? In unserer westlichen Welt haben wir es oft verlernt oder vergessen, unsere Wurzeln zu achten und dadurch die Verbindung zu ihnen verloren. Das macht uns haltlos und unsicher und wir fühlen uns deshalb oft wie auf schwankendem Boden.

Ich schlage dir vor, heute ein kleines Ritual durchzuführen für deine Ahnenfamilie und für alle, die dir vorausgegangen sind und deren Erbe du in dir trägst. Nimm dir dafür Zeit und zünde eine Kerze an in deinem Raum oder in Mutter Natur, die unser aller irdische Basis ist. Wenn du magst, stelle Fotos deiner Eltern, Großeltern, Urgroßeltern auf. Nimm eine Räucherschale, entzünde die Kohle und lege Salbei, Rosmarin, Lorbeer und Weihrauch auf. Und dann schau einfach, was sich in dir bewegt, wo deine innere Reise hingeht. Wenn du magst, schreibe deine Erfahrungen anschließend in dein Buch.

Salbei steht für Neubeginn und entfernt stressbedingt Energien.
Rosmarin deckt alte Wunden auf und hilft, sie zu heilen.
Lorbeer schenkt inneren Frieden und hilft, zu verzeihen.
Weihrauch macht es hell in dir und läßt dich ruhig werden.

 

Rituale wirken beruhigend, erdend und dadurch heilend.

Du kannst mit diesem Ritual auch deine Dankbarkeit und Wertschätzung einer bestimmten Person deiner Ahnen gegenüber ausdrücken. Ich werde dieses Ritual heute besonders für meine geliebte Oma Marie durchführen, die ich mehr liebte wie meine Mutter und die mir ein großer Halt und der Engel meiner Kindheit war. Sie hat immer an mich geglaubt und das ist die beste Unterstützung, die dir ein Mensch geben kann. Ich trage Wesenszüge, die ihr gleichen, die ich an ihr geschätzt habe und deshalb auch an mir schätze. Ich werde sie heute achten und ehren und auch dem Geist aller meiner leiblichen Ahnen danken für ihr Vorausgehen. Dafür, dass sie mir den Weg bereitet haben und ich durch sie hier auf dieser Erde sein darf.
Vielleicht gibt es auch für dich eine Person, in der du dich wiedererkennst und der du in diesem Ritual in besonderer Weise Ehre erweisen darfst.

Dieses Ritual ist sehr kraftvoll und kann viele Empfindungen in dir auslösen. Nimm sie dankbar an und lass sie einfach so stehen wie sie sind. Vertraue darauf, das alles andere von selbst geschieht.

Ich wünsche dir heute einen Tag mit guter Anbindung an das, was dich trägt.

Von Herzen – Eva

 

Wenn du möchtest, teile gerne deine Erfahrungen mit der heutigen Rauhnacht  in den Kommentaren hier oder bei Facebook. Ich freue mich, sie zu lesen.

5 Kommentare zu: “1. Rauhnacht-Inspiration –
Deine irdischen Wurzeln”

  1. Waltraud

    Liebe EVA , so muss es heißen. SORRY, SORRY, tut mir echt leicht. Habe den vorherigen Kommentar gelesen…..

  2. Waltraud Beyer-Raab

    Liebe Eva,
    mit großem Interesse lese ich die Rauhnächte und die Rituale dazu, den ganzen Text.
    Danke dafür. Leider habe ich nichts für das Räucherwerk erhalten, obwohl ich deinen Newsletter bekomme.
    Herzlichst Waltraud

    • Eva Adelberger

      Liebe Waltraud, danke für deine Nachricht. Du hast bereits am 14. 12. die Infomail mit den Vorbereitungen zu den Rauhnächten bekommen. Wahrscheinlich ist sie im Spamordner gelandet. Schau doch gleich mal nach. Und kopiere meine Email-Adresse am besten in deinen Adressordner, dann sollte das nicht mehr passieren.
      Liebe Grüße – Eva

  3. Susanne

    Durch eine gute Freundin habe ich die Inspirationen gefunden – die Rauhenächte bschäftigen mich sein meiner Jugend, damals habe ich nach anderen Dingen als der üblichen Religion gesucht.
    Das Räucherritual konnte nich nicht machen, mir fehlten die Zutaten, aber ich habe in mein Tagebuch gschrieben – ich schreibe Tagebuch seit ich 12 bin – und habe tiefe Verbundenheit gestpürt und Kraft, die daraus gewachsen ist. Ich habe eine PTBS mit Depressionen und angsterkrankung ud in der therapie haben wir uns oft mit Biograpfischem beschäftigt – aach mit den Generationsübergreifenden Traumata……
    Die Inspiration gestern war eine schöne Abrundung und Vertiefung des Themas – Danke

    • Eva Adelberger

      Liebe Susanne, die Zutaten habe ich vor einigen Tagen nochmal in einer Info verschickt. Vielleicht kannst du morgen noch einiges davon besorgen. Weiterhin viel gute Erkenntnisse bei den Rauhnächten wünsch ich dir.

Kommentar schreiben

XHTML: Du kannst diese HTML-Tags verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Zum Kommententieren werden personenbezogene Daten wie die E-Mail-Adresse und der (Nutzer-)Name gespeichert. Mit Absenden des Kommentars erklärst du dich damit einverstanden. Weitere Informationen dazu findest du in der Datenschutzerklärung.

Alle Blogartikel